Verein

 

Über uns Vorstand Prinzen

 

Die Geschichte

Am 30. August 1980 wurde unter der Leitung von Wilhelm Molitor die Gründungsversammlung in den alten Bürgerstuben abgehalten. Manfred Burs wurde zum ersten Vorsitzenden des SSCs gewählt. Auf der Suche nach geeigneten Vereinsräumen wurde der Vorstand im Keller der Gerkenhauptschule schnell fündig. Am 18 April 1981 begannen die Umbauarbeiten, welche fast komplett in Eigenleistungen durchgeführt wurden. Bereits am 4. Juli 1981 wurde der Schießstand mit einem Tag der offenen Tür eingeweiht. 

Seit 1981 starteten insgesamt 45 Mannschaften bei Rundenwettkämpfen, 1991/1992 gar vier Mannschaften in vier Kreisklassen. SSC-ler nahmen seither ebenfalls auch an vielen Pokalschießen teil! Gern gesehene Gäste sind die Schützen in Höingen. Dort gab es zwar nie Pokale, doch immer öfters eine Dose Munition zum Trainieren und eine große Flasche Jägermeister zum Frust-Ertränken.

 

Die Mitglieder

Zur Zeit hat der Verein 104 Mitglieder, davon 19 Frauen und 85 Männer. 43 Mitglieder sind beim WSB als aktive Sportschützen gemeldet. Fünf Sportler sind auf Bezirksebene und in der Kreis-Liga aktiv, weitere zehn sind ständige Begleiter zu diversen Pokalschießen.

 

Der Aufenthaltsraum

Unser großzügig gestalteter Aufenthaltsraum bietet Platz für über 100 Personen. Neben der großen Theke gibt es etliche Stehbiertische und gemütliche Sitzecken für lange Gespräche. In größtenteils eigenen Arbeiten wurde eine Abstellkammer in einen offenen und hellen Vereinsraum umgebaut. Der Schießstand ist vom Aufenthaltsraum direkt zu erreichen.

Neben allen sportlichen Veranstaltungen finden dort auch viele gesellschaftliche Abende statt: bei der alljährlichen Jahreshauptversammlung und Jugendversammlung bietet der Raum genügend Platz für alle Mitglieder. Highlight ist die großzügig gestaltete Theke, welche von gleich drei Seiten erreichbar ist.

Eine Vermietung an vereinsfremde Personen ist aus versicherungstechnischen Gründen leider nicht möglich.

 

Der Schießstand

Im Rahmen der Umbauarbeiten wurde die Schießrichtung im Vergleich zu unserem alten Stand um 180 Grad gedreht. Der alte Thekenraum wurde komplett abgerissen und mit drei Schießständen bestückt. Besucher können durch eine große Glasscheibe die Schützen auf dem Schießstand beobachten. Bei Durchführung eines Liga-Wettkampfes ist dies besonders attraktiv, da sich gleichzeitig zehn Schützen im Wettkampf gegenüberstehen. Zur Zeit sind wir noch mit einigen  kleineren Umbauarbeiten am Schießstand beschäftigt. Jedoch sind wir mittlerweile in der Lage, alle zehn Stände zur Verfügung zu stellen.

Am vorletzten Stand befinden sich zwei Biathlon-Schießkästen für Liegend- und Stehendanschlag. Diese Anlage ist regelmäßig Ziel unser Sommerbiathleten, die sich auf die Wettkämpfe vorbereiten.

 

Die Sportgeräte

Der Verein besitzt vier moderne Luftgewehre der Marke Feinwerkbau Modell 601 für Rechtsschützen. Darüber hinaus steht dem Verein eine Linkswaffe des Typs Anschütz Modell 2002 zur Verfügung. Viele unserer Top-Schützen verfügen über Privatwaffen. Wir sind stolz darauf auf die Erfahrungen der Schützen mit den Herstellern Feinwerkbau, Anschütz und Walther zurückgreifen zu können. Wir sind darum bemüht in Zukunft noch ein bis zwei weitere Gewehre für den Verein zu erstehen, um dem wachsenden Andrang Jugendlicher gerecht werden zu können. Zwei Luftpistolen der Marke Feinwerkbau stehen für unsere Pistolenschützen zu Verfügung. 

Zehn Schießjacken verschiedener Modelle in vielen Größen sowie zahlreiche Handschuhe und umfangreiches Equipment und Werkzeug dürfen wir unser Eigen nennen.

 

Das Prinzenschießen

Seit 1982 wird eine Woche vor unserem Schützenfest alljährlich das unter Mitgliedern berühmte Prinzenschießen ausgetragen, bei dem sich jedes Jahr zahlreiche Mitglieder versuchen. Der Prinz vertritt dann ein Jahr lang bei verschiedensten Veranstaltungen der Bruderschaft den Verein.

Bei diesem Wettbewerb müssen die Schützen kleine Holzstifte durchschießen, damit die Scheibe mit dem Vogel aus dem Ring nach vorne fallen kann. Dies erweist sich für den einen oder anderen als schwierig, da die Stifte im Vergleich zu einer normalen Scheibe nur den Durchmesser einer acht haben. Jedoch ist Geschick nicht alles! Es gehört auch eine große Portion Glück dazu im richtigen Moment an der Reihe zu sein.

In den vergangenen Jahren wurde der Prinz immer in den Reihen der "jüngeren Schützen" gefunden, welche es immer wieder geschafft hatten sich gegen die älteren Generationen durchzusetzen. Rein von der Bezeichnung "Prinz" sollten die Bewerber jünger sein, als ein möglicher Königsanwärter. Da dies jedoch niemals abzuschätzen ist gehen alt und jung voll motiviert an diesen Wettkampf heran, um sich ein Jahr lang "Prinz" nennen zu dürfen.

Am Schützenfest Samstag wird vor Beginn des Vogelschießens vor dem Rathaus die Prinzenproklamation durchgeführt. Dabei  übergibt der scheidende Prinz die Kette an den Bürgermeister, welcher sie dem neuen Prinzen umhängt. Der Abschluss des Festes bildet am Dienstag der Muckentag. Dabei lädt der Prinz zu gemütlichem Umtrunk und zum Grillen ein. Nach dem Fest verewigt sich der Prinz mit seinem Namen auf einem Segment der Kette.